Historisches Brauhaus "Altstadtbräu Johann Sion"
Eine lange Brauerei-Geschichte hat das Haus Unter Taschenmacher 5, welches aufgrund seiner Nähe zum Dom bis 1936 "Dombrauerei" genannt wurde (der Name wurde 1936 an die damalige Hirsch- Brauerei abgegeben). Bereits 1318 braute hier ein "Medebruere" (Medebrauer) das damals übliche Medebier, ein mit Kräutern, Malzextrakt und Honig versetztes Getreidebier. Die Brauer entnahmen das Brauwasser aus einem Brunnen, dem sogenannten "Pütz", der direkt hinter dem Haus lag. Seit 1838 ist das Haus Unter Taschenmacher Nr. 5 wieder im Brauerregister verzeichnet.
Im Jahre 1912 erwarb der Brauer Jean Sion das Brauhaus und setzte hier die Brautradition seiner Familie aus der Eifel fort. Er machte das Haus zu einem der beliebtesten Treffpunkte in der Altstadt. Hans Sion, der wegen seines Einsatzes für das obergärige Getränk "Vater des Kölschs" genannt wird, übernahm 1936 die Brauerei und baute das Brauhaus nach der völligen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wieder auf. Heute umfasst der gesamte Komplex die Häuser Unter Taschenmacher 3-11.
Als urtypisches Kölner Brauhaus mit reicher Tradition erfreut es seine Gäste mit dem populären "Kölsch vom Fass", seiner bekannt guten, deftigen Küche und seinen stets aktuellen Speisen und Spezialitäten.
Brauhaus Sion