Römerstraße und Roncalliplatz
Römerstraße Bereits in der Zeit des "oppidum ubiorum" durchzog ein nach römischer Vorlage geplantes Straßennetz mit den Hauptachsen der jetzigen Hohe Straße und der Schildergasse die Stadt.

Eine der Nebenstraßen war die sogenannte Hafenstraße, die beim Bau des etwa fünf Meter nördlich gelegenen Garagenkomplexes entdeckt und an den heutigen Ort übertragen wurde. Diese Straße aus dem Ende des dritten oder vierten Jahrhunderts nach Christus war ursprünglich etwas gewölbt und überdeckte einen Kanal, der Abwässer einem in Rheinnähe liegenden Klärbecken leitete.

Roncalliplatz Der Roncalliplatz erhielt seinen Namen zu Ehren von Guiseppe Roncalli, dem Papst Johannes XXIII., der dem Kölner Dom testamentarisch einen kostbaren Ring vermachte, welcher jedoch 1975 durch die Beraubung der Domschatzkammer verlorenging. Bereits zur Römerzeit wurde die nordöstliche Ecke des Platzes von einer prachtvollen Villa mit dem weltberühmten Dionysos-Mosaik eingenommen, auf deren Grundmauern 1974 das Römisch-Germanische Museum eröffnet wurde.

Die auf dem Platz errichtete "Columne pro caelo" (Himmelssäule) ist ein Werk des Künstlers Heinz Mack und wurde der Stadt Köln 1984 vom Lions Club geschenkt.


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