Heinzelmännchenbrunnen und das Rathaus
Heinzelmännchenbrunnen Fast jeder kennt die Anfangszeilen des Gedichtes von den Kölner Heinzelmännchen: "Wie war zu Cölln es doch vordem mit Heinzelmännchen so bequem! ...", das der Schlesier August Kopisch schuf, ohne jemals in Köln gewesen zu sein. Der von den Herren Renard gestaltete Brunnen, d er die Sage von den hilfreichen Heinzelmännchen und das traurige Ende dieser Epoche durch die übergroße Wissbegier des "Schneiderweibs" darstellt, wurde 1899 vom "Cölner Verschönerungsverein" gestiftet.

Schon früh wurde vom heutigen Rathausplatz Köln und die ganze römische Provinz Niedergermanien regiert. Reste des römischen Praetoriums befinden sich unter der derzeitigen Platzfläche. Nach den Römern haben sich die Kölner Juden hier angesiedelt, deren Gemeinde erstmals im Jahre 321 schriftlich erwähnt wurde. Bis zu ihrem Stadtverweis im Jahre 1424 durften Juden in Köln ihren Wohnsitz nehmen. An sie erinnert die Mikwe, das unter einer Glaspyramide befindliche, freigelegte Kultbad.

Rathaus Direkt am Judenviertel stand an der Stelle des heutigen historischen Rathauses schon um 1130 ein "Haus der Bürger", ein Zeichen dafür, wie sehr die Kölner nach Selbstverwaltung strebten. Nach der Schlacht bei Worringen im Jahre 1288, die eine gewisse Eigenständigkeit brachte, wurde dieser Bereich ausgebaut. Von den schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg blieb lediglich die Renaissancelaube aus den Jahren 1569-1573 verschont. Bereits von einer zuvor bestehenden Laube verkündeten die Bürgermeister in der reichsstädtischen Zeit Ratsbeschlüsse und -edikte.


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