Kölner Dom
Kölner Dom Das Wahrzeichen Kölns, der Kölner Dom, der von 1248 bis 1880 erbaut wurde, ist mit 157 Metern Höhe nach dem Ulmer Münster die zweithöchste Kirche Deutschlands und die dritthöchste Kirche der Welt. 1996 wurde die als "Meisterwerk gotischer Architektur" geltende Kathedrale in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.

Es ist erstaunlich, dass der Dom im Zweiten Weltkrieg nicht vollständig zerstört wurde. Allerdings hat auch er erhebliche Schäden durch Sprengbomben, Artilleriegranaten und die Sprengung der Hohenzollernbrücke am 6. März 1945 davontragen müssen. Die helle Stelle am Nordturm weist noch auf einen Bombentreffer des Turmpfeilers hin - ein Schaden, der fast zum Einsturz des Turms geführt hatte und 1944 mit 27.500 Ziegelsteinen aufgefüllt wurde. Diese Domplombe blieb als Mahnmal gegen den Krieg jahrzehntelang bestehen und wurde erst im Jahre 2005 nach 10-jähriger Bauzeit in ihrer ursprünglichen Form durch eine Verkleidung aus Obernkirchener Sandstein wiederhergestellt.

Auf dem Vorplatz findet man die Überreste des dreibogigen römischen Nordtores. Von diesem Tor ist auch noch das erste "Stadteingangsschild" erhalten geblieben, ein Steinquader mit der Inschrift "CCAA" (Colonia Claudia Ara Agrippinensium), zu sehen im Römisch-Germanischen Museum. Unterhalb des Doms, in der Straße "Unter Fettenhennen", zieht die Nachbildung einer Kreuzblume im Maßstab 1:1 den Blick auf sich. Erst an diesem Modell kann man ermessen, welche Dimensionen die Turmabschlüsse der Kathedrale haben. Übrigens, wenn Sie wissen wollen, wo Sie den Dom finden können: seine Anschrift lautet "Domkloster 4". Das Hausnummernschild befindet sich rechts neben dem Mittelportal der Westfassade.

Kölner Dom, Domkloster 4, 50667 Köln
www.koelner-dom.de

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