Romanische Kirche "Sankt Andreas"
Sankt Andreas - Foto: Stadt Köln, Fotografin: Inge Decker Die romanische Kirche Sankt Andreas ist die Patronatskirche der "Petrus von Mailand Bruderschaft", dem Zusammenschluss der Kölner Brauer von 1396. Alljährlich am 29. April feiern die Kölner Brauer in Sankt Andreas ihr Patronatsfest, den "St. Petrus von Mailand-Tag" mit einer Messe. Ein eigener Altar wurde von der Bruderschaft gestiftet und in der Weihnachtszeit ist es lohnenswert, die "Brauerkrippe" zu besuchen, in der das Jesuskind in einem halbierten Kölschfässchen liegt.

Die ursprünglich an dieser Stelle gegründete Kapelle "St. Matthaeus in fossa" wurde vom Kölner Erzbischof Willibert durch eine neu erbaute Kirche ersetzt, welche 974 von Erzbischof Gero zu Ehren des Hl. Andreas geweiht wurde. Bis zum heutigen Erscheinungsbild der Kirche erfolgten im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche Um- und Ausbauten. Im Jahre 1947 übertrug der damalige Kölner Erzbischof, Josef Kardinal Frings, den Dominikanern die Seelsorge an der Kirche, in der sich die Reliquien ihres Mitbruders Albertus Magnus befinden.

Das Rosenkranzbild in der südlichen Seitenkapelle zeigt auch den ums Leben gebrachten Petrus von Mailand mit den Zeichen seines Martyriums: einer klaffenden Kopfwunde, einem Schwert in seiner Hand und einem in seine Brust gestoßenen Dolch.

Dominikanerkonvent an Sankt Andreas
Komödienstr. 4-8, 50667 Köln
Tel.: 0221 / 1 60 66-0, Fax: 1 60 66-18
www.sankt-andreas.de

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